Übertragung von Grundbesitz und Scheidung der Ehe des übernehmenden Kindes

 

Fallbeispiel:

 

Eltern übertragen Grundbesitz auf ihren verheirateten Sohn. Der Sohn und seine Ehefrau bauen eine Wohnung im Haus mit eigenen Mitteln aus. Fünf Jahre später wird die Ehe geschieden.

 

Die Eltern fragen besorgt, ob die Ehefrau des Sohnes im Rahmen der Scheidung einen Anspruch auf hälftige Wertbeteiligung an der übertragenen Hausbesitzung hat. Die genaue Frage lautet meistens: "Geht jetzt im Rahmen der Scheidung das Haus drauf?".

 

Die Antwort auf diese Frage ist sowohl familienrechtlich wie auch aus notarieller Sicht im Rahmen der Gestaltung eines Übergabevertrages zu beantworten.

 

Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass die Sorge um den Bestand der Ehe des den Grundbesitz übernehmenden Kindes dem Abschluss eines Übergabevertrages zwischen Eltern und Kind nicht entgegenstehen muss. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang eine fachgerechte familienrechtliche Beratung eine kompetente Gestaltung des notariellen Übergabevertrages.


 

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